Sehr geehrter Herr Minister Dr. Schäuble MdB,
sehr geehrte Frau Dobrinski-Weiss MdB,
sehr geehrte Frau Laurischk MdB,
sehr geehrter Herr Bonde MdB,
Mit angehängtem Mail möchte ich Sie über die weitere Dynamik der Umweltkatastrophe in der Rheinebene informieren. Zwischenzeitlich ist klar, dass die „Spuren“, von denen unser Landwirtschaftsminister immer spricht, in Wirklichkeit hoch dosierte Mengen des Nervengiftes Clothianitin sind, die die Bienen im sog. „Bienenbrot“ (d. H. in den Pollen) in den Waben des Bienenvolkes eingelagert haben. Nach Auskunft von Dr. Wallner von der Landesanstalt für Bienenkunde an der Uni Hohenheim gehört Clothianitin zu den giftigsten insektiziden Wirkstoffen überhaupt. Die Bienen verzehren diese hoch kontaminierten Einweißvorräte und füttern damit ihre Brut. Damit wird das Bienenvolk zur „tickenden Zeitbombe“, die den langsamen Tod bringt.
Wir übersehen bei den sich überschlagenden Hiobsbotschaften noch gar nicht die letzte Dimension der Katastrophe. Deshalb sind wir weiter für jede Form der aktiven und offensiven Hilfe dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkehard Hülsmann