Entwicklung der Bienenhaltung in Baden

Die letzten 50 Jahre


Jahr   Imker  Völker  Völker pro Imker 
1952  17.969  176.591  9.8  
1962  15.662  133.372  8.5 
1972  10.867  105.095  9.7 
1982  8.957  113.643  12.7 
1992  8.738  109.105  12.5 
2002  7.282  76.995  10.6 
2006  7.045  69.788  9.9 
2008  7.102  64.915  9.1 

Die Zahlen der Imker und der Bienenvölker gingen in den letzten 50 Jahren um 60 Prozent zurück. Dies entspricht dem Bundestrend. Nur in den 80er Jahren führte die Umstellung auf die Magazinbeuten mit der arbeitsextensiven Betriebsweise zu einer leichten Erholung der Völkerzahlen. Die ungelösten Probleme mit der Varroamilbe haben diesen positiven Effekt jedoch schnell wieder neutralisiert.

Mit dem seit Jahren kontinuierlichen Rückgang an Bienenvölkern schwinden zunehmend die Honigbienen als wichtigste und unersetzliche Bestäuberinsekten unserer Kultur- und Wildpflanzen. Während 1952 in Baden noch durchschnittlich 11,7 Bienenvölker pro qkm die flächendeckende Bestäubung garantiert haben, ist die Zahl heute auf einen Jahrhunderttiefstand von 4,3 Bienenvölker gesunken.

Imkerinnen sind selten

Geschlecht  Prozent 
Frauen  7.6 
Männer  92.4 
  100.00  
  Stand: 2008  

Bienenhaltung ist seit jeher eine Domäne der Männer, auch wenn in den letzten Jahren der Anteil der Frauen leicht gestiegen ist.

Altersstruktur

Altersgruppe  Mitglieder  Prozent 
bis 19  198  2.8 
20 bis 39  779  10.9 
40 bis 59  2.422  34.1 
60 bis 79  3.065  43.2 
über 80  638  9.0 
  7.702  100.0 
    Stand: 2008 

Die Entscheidung für die Bienenhaltung setzt stabile persönliche Lebensumstände voraus. Positive Auswirkungen hat dabei auch die gestiegene Lebenserwartung in unserer Bevölkerung. Dies spiegelt sich in der Altersstruktur unserer Imkerschaft wider.